Ich sehe im Menschen immer mehr, als da ist. Es ist kein Segen. Am Ende merke ich: da ist nichts. Nichts von dem, was ich bin. Ich sehe immer nur das, was ich selbst in mir trage. Damit lebe ich in Illusionen und mit Enttäuschungen. Also: wie kann ich wirklich sehen, wer da vor mir ist? Und was passiert, wenn das Sehen gleich Hoffnung wird? Wahres Sehen braucht Zeit. Und wenn ich doch enttäuscht werde, dann muss ich nicht mehr weitersehen. Dann sehe ich doch: da ist nichts. Nichts von mir.